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Schulkind: Fionas Fragen |
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| Pollen Blüten, Gräser,Weizen |
Hausstaubmilben |
Tierhaare |
Schimmelpilze |
Häufig haben Kinder mit Asthma auch Nahrungsmittelallergien und reagieren am häufigsten auf Kuhmilch, Hühnerei, Erdnüsse, Soja oder Fisch. Nahrungsmittelallergene können neben Asthmaanfällen auch Magen-Darm-Beschwerden, Hautreaktionen und sogar einen allergischen Schock verursachen.
Bei allen Massnahmen (Medikamente, Atemtherapie usw.), die gegen Dein Asthma eingesetzt werden, ist eine effektive Durchführung Deines Therapieplanes das Allerwichtigste. Deshalb kommt Deiner Schulung grosse Bedeutung zu. In speziellen Kliniken in den Bergen triffst Du andere Kinder mit Asthma und lernst wieder viel neues. Besonders aber ist ein Höhenaufenthalt von Vorteil wenn du eine Hausstauballergie hast, denn ab einer Höhe von 800 Metern gibt es keine Hausstaubmilben mehr. Du kannst also in einem allergiearmen, gesunden Klima viel Sport betreiben.
Alpine Kinderklinik Davos: www.kinderklinik.ch
Mit den folgenden Punkten, die Du mit Deinem Lehrer und Deinen Mitschülern besprichst, kannst Du sicherstellen, dass Deine Schule eine asthmafreundliche Schule ist:
- Dein Lehrer weiss, dass Du Asthma hast.
- Deine Eltern haben Deinem Lehrer einen schriftlichen Plan gegeben, auf dem steht, welche Medikamente Du unter Umständen ganz dringend brauchst.
- Man sorgt für gute Luftqualität.
- Man achtet darauf, dass nicht Schimmelpilze, Farbdämpfe oder Reinigungsmittel die Luftqualität beeinträchtigen.
- Man versucht Allergene zu meiden, d.h. das Mitbringen von Tieren ist verboten.
- Du darfst Deine Medikamente einnehmen, wie vom Arzt verordnet.
- Du darfst Deine Notfallmedikamente jederzeit bei Dir führen.
- Es gibt ein geregeltes Notfallmanagement für den Fall, dass Du einen schweren Asthmaanfall hast.
- Deine Mitschüler wissen, was man machen muss, wenn Du einmal schlecht Luft bekommst.
- Du kannst vorbeugend vor dem Sportunterricht inhalieren.
- Man diskutiert vor Schulreisen und lagern, was ein mögliches Problem für Dich sein kann.
- Vielleicht kann Dein Lehrer auch einmal eine Unterrichtsstunde zum Thema Asthma machen oder Du fragst Deinen Arzt, ob er nicht einmal in Deiner Schule vorbeikommen und etwas zum Asthma erzählen kann.
Asthmasymptome können unterschiedlich häufig und schwer auftreten. Sie zeichnen sich durch Atemnot, Husten und pfeifende Atmung aus. Zeichen eines beginnenden oder bereits vorhandenen Asthmas können die folgenden sein: ständiges Räuspern, Hustenanfall beim Lachen oder lautem Reden, anfallsartige Brustbeklemmung, Kurzatmigkeit beim Sport oder Treppensteigen, plötzlich auftretende Luftnot, hörbares Pfeifen beim Atmen und blaue Lippen.
Ich muss zunächst beruhigend auf Sie einwirken und gleichzeitig auf eine ruhige, langsame und tiefe Ein- und Ausatmung durch fast geschlossene Lippen (sogenannte Lippenbremse) achten. Ich muss für Frischluftzufuhr, falls möglich für Sauerstoffgabe sorgen und das Notfallmedikament wie vom Arzt verordnet und auf dem Notfallplan festgehalten verabreichen. Auf jeden Fall muss ich einen Arzt rufen. Um solche akute Situationen meistern zu können, sollten Lehrer und Schüler das Verhalten bei einem Notfall bereits vorher besprochen und geübt haben.
Auf Anfälle reagieren

Aktualisiert am 26.09.2003, Webmaster