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Merke!: Ein Asthmakind sollte möglichst wie jedes andere Schulkind
behandelt werden, so dass das Schulkind mit Asthma und seine Umgebung (Eltern,
Lehrer, Mitschüler) Sicherheit im Umgang mit der Krankheit gewinnen.
Jedes zehnte Schulkind leidet unter Asthma. Das heisst, in jeder Schulklasse finden sich etwa zwei bis vier Kinder mit Asthma. Zudem nimmt die Zahl der Kleinkinder mit Allergien und Asthma stetig zu. Deshalb ist in den nächsten Jahren noch mit einer Zunahme von Kindern mit Asthma in den Schulen zu rechnen.
Eine Atmosphäre, in der sich betroffene Kinder nicht als Aussenseiter
fühlen und ohne Scham Ihre Medikamente bei Bedarf einsetzen können,
ist enorm wichtig.
Lehrer sollten daher über Asthma Bescheid wissen. Zudem müssen
sie das Asthma und seine Erscheinungsformen erkennen
und im Notfall behandeln können.
Für Asthmakinder können gutgemeinte pädagogische Initiativen,
wie das Mitbringen von Haustieren oder das Basteln mit
Stroh und Blumen zu einem akuten Asthmaanfall führen.
Die schulische Leistungsfähigkeit gut therapierter Asthmatiker zeigt
unter normalen Umständen keinen Unterschied zu der gesunder Kinder.
Eine generelle Befreiung vom Sportunterricht ist nicht
gerechtfertigt, eventuell kann aber eine orübergehend eingeschränkte
Teilnahme ohne Benotung angebracht sein. Ein wichtiges
Ziel einer optimalen Asthmabehandlung ist
aber eine uneingeschränkte Sportmöglichkeit.
Mögliche medikamentöse Nebenwirkungen wie Unruhe und mangelnde Konzentrationsfähigkeit sollten zwischen Lehrern, Eltern und Arzt besprochen werden.
Links
Schweizerische Elternvereinigung für das Asthma- und Allergiekranke Kind: www.seaak.ch
Schweizerische Arbeitsgruppe für pädiatrische Pneumologie: www.kinderlunge.ch
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