Kleinkind: Fall aus der Praxis

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Ein Fall aus der Praxis: der kleine Max

Der kleine Max erkrankt im Alter von drei Monaten an einem Schnupfen. Als seine Mutter am Abend nochmals in sein Zimmer geht, stellt sie fest, dass Max sehr schwer atmet und dabei ein pfeifendes Atemgeräusch hat   . Sie hat sehr grosse Angst, dass Max ersticken könnte. Sie ruft sofort beim Notfallarzt im Kinderspital an. Der zuständige Arzt beruhigt sie und schickt umgehend eine Ambulanz, um Max abzuholen. Auf der Notfallstation sagt ihr der Arzt, dass Max einen schweren Asthmaanfall hat, Sauerstoff und eine intensive Inhalationstherapie braucht, sowie einige Tage im Spital bleiben muss.
Die Mutter ist wie gelähmt. "Asthma!". Viele Gedanken und Schuldgefühle gehen ihr durch den Kopf – es ist unsere Schuld, mein Mann raucht, ich habe Max nicht gestillt, Max geht in den Kinderhort, damit ich arbeiten kann, jetzt hat Max sein ganzes Leben lang ein Lungenproblem. Im Verlaufe des Spitalaufenthaltes kommt der Spezialarzt für ein Elterngespräch vorbei und nimmt sich Zeit, die vielen offenen und brennenden Fragen der Mutter und des Vaters zu beantworten. Der Arzt beruhigt die Eltern, mit der frühzeitigen Diagnose und dem rechtzeitigen Beginn der richtigenTherapie sowie dem Vermeiden von Reizen, die das Asthma auslösen, bzw. verschlechtern, wie zum Beispiel das Rauchen des Vaters, wird Max wie alle anderen Kinder ein ganz normales Leben führen können!

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Aktualisiert am 26.09.2003, Webmaster