Der kleine Max erkrankt im Alter von drei Monaten an einem Schnupfen. Als seine Mutter am Abend nochmals in sein Zimmer geht, stellt sie fest, dass Max sehr schwer atmet und dabei ein pfeifendes Atemgeräusch hat
. Sie hat sehr grosse Angst, dass Max ersticken könnte. Sie ruft sofort
beim Notfallarzt im Kinderspital an. Der zuständige Arzt beruhigt
sie und schickt umgehend eine Ambulanz, um Max abzuholen.
Auf der Notfallstation sagt ihr der Arzt, dass Max einen
schweren Asthmaanfall hat, Sauerstoff
und eine intensive Inhalationstherapie braucht, sowie
einige Tage im Spital bleiben muss.
Die Mutter ist wie gelähmt. "Asthma!". Viele Gedanken
und Schuldgefühle gehen ihr durch den Kopf es ist unsere Schuld,
mein Mann raucht, ich habe Max nicht gestillt, Max geht
in den Kinderhort, damit ich arbeiten kann, jetzt hat
Max sein ganzes Leben lang ein Lungenproblem.
Im Verlaufe des Spitalaufenthaltes kommt der Spezialarzt
für ein Elterngespräch
vorbei und nimmt sich Zeit, die vielen offenen und brennenden
Fragen der Mutter und des Vaters zu beantworten. Der
Arzt beruhigt die Eltern, mit
der frühzeitigen Diagnose und dem rechtzeitigen Beginn der richtigenTherapie
sowie dem Vermeiden von Reizen, die das Asthma auslösen, bzw. verschlechtern,
wie zum Beispiel das Rauchen des Vaters, wird Max wie
alle anderen Kinder ein ganz normales Leben führen können!