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Ein Asthma der werdenden Mutter in der Schwangerschaft muss therapiert werden
Epidemiologische Untersuchungen zeigten, dass 1-4% aller Schwangerschaften durch ein Asthma kompliziert werden. In der Schweiz kann jährlich mit 5000 schwangeren Frauen gerechnet werden, die an einem Asthma leiden. Bei ungefähr einem Drittel der schwangeren Frauen verschlechtert sich das Asthma, während bei einem Drittel keine Änderung und bei einem Drittel sogar eine Verbesserung erwartet werden kann.
Ein schlecht- oder unbehandeltes Asthma während der Schwangerschaft
birgt ein wesentlich grösseres Risiko für Mutter und Kind als
die richtige Einnahme der Asthmamedikamente während der Schwangerschaft.
Generell gelten die gleichen Therapieempfehlungen wie
bei nichtschwangeren Frauen, allerdings sollte auf Grund
der Datenlage bei den inhalierbaren
Kortisonpräparaten, Beclomethason (Becloforte®) und Budesonid
(Pulmicort®) der Vorzug gegeben werden. Bei den kurz-und schnellwirksamen
bronchienerweiternden Medikamenten ist Salbutamol (Ventolin®) am besten
untersucht. Für die langwirksamen bronchienerweiternden Medikamente
(Oxis®, Foradil®, Serevent®) gibt es nur wenig Studien, daher
sollten sie vor allem während der ersten drei Schwangerschaftsmonate
und kurz vor der Entbindung nur bei eindeutiger Indikation
verabreicht werden.
Medikamente
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